Erfolgreiches Bundesliga-Wochenende für das Triathlon Team Hagen

Zwei Rennen, zwei Podiumsplätze: Das Triathlon Team Hagen blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Bundesliga-Wochenende zurück. Das Sparda-Bank Team Hagen feierte beim Allgäu Triathlon in der 1. Triathlon-Bundesliga den zweiten Platz, während die SG TriTeam Hagen/Geckos Dortmund nur zwei Tage später in Grimma in der 2. Bundesliga Nord ebenfalls auf das Podium kam. Ein Wochenende, das sportlich kaum besser hätte laufen können – und insbesondere für Neuzugang Katie Rodda eine ganz besondere Geschichte bereithielt.

Bundesliga-Debüt unter schwierigen Bedingungen

Beim Allgäu Triathlon warteten auf das Sparda-Bank Team Hagen ohnehin anspruchsvolle Bedingungen. Starker Regen und heftiger Wind machten den Organisatoren zu schaffen. Die Wetterlage führte schließlich dazu, dass der ursprünglich geplante Wettkampf kurzfristig verändert und verkürzt werden musste. Zudem wurde das Rennen auf den Abend verlegt.

Für Katie Rodda begann das Wochenende allerdings bereits lange vor dem Start alles andere als gewöhnlich. Die Britin, die in diesem Jahr erstmals für das Sparda-Bank Team Hagen in der Bundesliga an den Start ging, hatte eine stressige Anreise nach Deutschland hinter sich. Ein Flug wurde gestrichen, sodass sie erst gegen 2 Uhr morgens am Renntag an ihrem Ziel eintraf.

Doch damit war die Geschichte noch nicht zu Ende: Rund 30 Minuten vor dem Start war auch noch ihre Tasche verschwunden – mit ihrem Neo. Zum Glück war Natalya Geppert vor Ort – sie startete zwei Tage später über die classic Distanz des Allgäu Triathlon – und konnte mit ihrem Neo aushelfen.
Danke Nataliya 👍‼️

Kurz vor dem Start tauchte die Tasche dann wieder auf – ein britischer Athlet aus dem Herrenrennen hatte Katies Tasche versehentlich mitgenommen. Trotz der widrigen Umstände und dem fremden Neoprenanzug blieb die Britin fokussiert, ging an den Start und zeigte anschließend ein beeindruckendes Rennen.

Mit Platz drei gelang Katie bei ihrem ersten Bundesliga-Einsatz direkt der Sprung auf das Einzelpodium.

Und ihr persönliches Fazit nach all diesen Widrigkeiten? Auf Instagram schrieb sie:

„A crazy 30hrs in Germany with a cancelled flight and arriving at 2am on race morning, the race postponed then a stolen bag 30 mins before the start, but I had so much fun in Allgäu!!!“

Oder kurz gesagt: Was für ein verrückter Tag – aber was für ein Spaß!

Geschlossene Mannschaftsleistung bringt Platz zwei

Auch ihre Teamkolleginnen überzeugten. Joanna Wozniak zeigte erneut ihre starke Form und erreichte einen hervorragenden neunten Platz. Die Polin, die zuletzt bereits international mit starken Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht hatte, bestätigte damit ihre Leistungsentwicklung und sammelte wichtige Punkte für die Mannschaftswertung.

Hjørdis Mick komplettierte das Hagener Trio mit Platz 38.
Leider musste Margareta mit einem „platten“ das Rennen abbrechen.

Durch die geschlossene Mannschaftsleistung stand am Ende ein hervorragender zweiter Platz in der Teamwertung zu Buche. Lediglich dem Team Hylo Saar/Viernheim mussten sich die Hagenerinnen geschlagen geben.

Damit sammelte das Sparda-Bank Team Hagen wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Nach vier von fünf Rennen liegt das Team aktuell auf dem fünften Tabellenplatz.

Auch in Grimma steht Hagen auf dem Podium

Nur zwei Tage später durfte beim Triathlon Team Hagen erneut gejubelt werden. Die SG TriTeam Hagen/Geckos Dortmund trat beim Rennen der 2. Bundesliga Nord in Grimma an und sorgte dort ebenfalls für einen Podiumsplatz.

Den Grundstein für den Erfolg legte Nora Lanzerath mit einem starken fünften Platz. Direkt dahinter schaffte Luca Kadagies mit Rang neun ebenfalls den Sprung in die Top 10.

Lisa Mann steuerte mit Platz 21 weitere wichtige Punkte bei. Komplettiert wurde die Mannschaft von Ninja Schweppe, die auf Rang 34 ins Ziel kam.

Am Ende bedeutete diese geschlossene Mannschaftsleistung Platz drei in der Tageswertung.

Damit verbessert sich die SG TriTeam Hagen/Geckos Dortmund in der Gesamtwertung auf Rang acht und festigt ihre Position im sicheren Mittelfeld der 2. Bundesliga Nord.

Zwei Podiumsplätze, ein starkes Team

Zwei Bundesliga-Rennen, zwei Podiumsplätze und zahlreiche persönliche Erfolgsgeschichten: Für das Triathlon Team Hagen war es ein Wochenende, das eindrucksvoll zeigt, wie breit der Verein inzwischen aufgestellt ist.

Während Katie Rodda bei ihrem Bundesliga-Debüt trotz einer unglaublichen Anreise, eines verschobenen Rennens und einer verschwundenen Tasche direkt auf das Einzelpodium stürmte, überzeugten beide Hagener Mannschaften vor allem durch Teamgeist, Kampfgeist und Geschlossenheit.

Die Teamleitung zieht entsprechend ein positives Fazit:

„Zwei Podiumsplätze innerhalb eines Wochenendes in der Bundesliga und 2. Bundesliga Nord sind ein großartiger Erfolg für das TriTeam Hagen. Besonders beeindruckend ist, mit welcher Geschlossenheit unsere Athletinnen unter teilweise extrem schwierigen Bedingungen aufgetreten sind. Das macht uns als Verein stolz und gibt uns viel Rückenwind für die letzten Rennen der Saison.“

Das Triathlon Team Hagen ist damit auf Kurs – und darf sich auf ein spannendes Saisonfinale in Hannover freuen.